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Soziale Bewegungen und zivile Bündnisse in der Public History

Soziale Bewegungen und zivile Bündnisse in der Public History

Überlegungen zur Darstellung von Protestkultur und Widerstandsformen im musealen Rahmen

vonNasser, Laila
Deutsch, Erscheinungstermin 11.11.2025
lieferbar
15,99 €
(inkl. MwSt.)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Historisches Seminar), Veranstaltung: Public History, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ausarbeitung widmet sich der Frage, wie soziale Bewegungen und Formen zivilgesellschaftlichen Widerstands im musealen Raum innerhalb der Public History erfahrbar und vermittelbar gemacht werden können. Im Zentrum steht die konzeptionelle Analyse der am Historischen Museum Hannover realisierten Sonderausstellung „Trecker nach Hannover. Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg“, die anlässlich des vierzigjährigen Jubiläums des Gorleben-Trecks 1979 entstand. Die Arbeit untersucht, wie das Museum als interaktiver Lern- und Erfahrungsraum fungiert, in dem historische und gegenwärtige Protestkulturen in einen dialogischen Austausch mit den Besucher innen treten.

Ausgehend von theoretischen Überlegungen zur Funktionsweise musealer Vermittlungsinstanzen – von der Ausstellungstafel über ergänzende Textmodule bis hin zur Objektauswahl – wird der Versuch unternommen, Protestkultur als lebendigen Bestandteil demokratischer Teilhabekultur zu erschließen. Dabei bildet das Spannungsfeld zwischen institutioneller Geschichtsdarstellung und individueller Rezeption den Kern der Reflexion: Das Museum wird als performativer Ort begriffen, an dem sich die Narrative der Kuratorinnen mit den Erinnerungen und Wertvorstellungen der Rezipientinnen verschränken.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie durch didaktische Komplexitätsreduktion, gezielte Objektwahl und interaktive Elemente politische Bildung und Demokratisierung museal gefördert werden können. Durch die Einbindung vielfältiger Fallbeispiele – von der Friedens- und Frauenbewegung über #NoNPOG und Seebrücke bis hin zu Fridays for Future – wird die historische Kontinuität sozialer Bewegungen sichtbar, die als Ausdruck demokratischer Praxis verstanden werden. Die Untersuchung zeigt, dass das Museum nicht nur als Ort historischer Bewahrung, sondern als Raum gesellschaftlicher Aushandlung fungiert: ein Forum, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart sozialer Bewegungen zu einem kritischen Erfahrungsprozess verbinden, der individuelles Nachdenken in aktives Handeln zu überführen vermag.
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