Bachelorarbeit aus dem Jahr 2025 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,7, Ruhr-Universität Bochum (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Rolle spielen die sozialen Räume von Pfadfinderschaften in der Identitätsentwicklung Jugendlicher, und wie werden dabei non-formale Lernprozesse gestaltet und erfahren?
Die folgende Arbeit untersucht den sozialen Raum von Pfadfinderschaften. Anhand von Interviews mit aktiven MitgliederInnen wurden Faktoren bestimmt, die Einfluss auf verschiedene identitäre Entwicklungsprozesse bei Jugendlichen haben. Diese wurden mit grundlegenden Theorien in Verbindung gesetzt und diskutiert.
Ziel dieser Arbeit ist es, die Faktoren zu identifizieren, welche innerhalb der Pfadfinder eine Rolle für die Identitätsentwicklung im Jugendalter spielen. Infolgedessen sollen die Zusammenhänge zwischen theoretischen Konzepten, welche sich auf die non-formale Lernform und die Identitätsentwicklung im Jugendalter beziehen, und subjektiven Erfahrungen von Jugendlichen innerhalb der Pfadfinder herausgearbeitet werden.
Folgend werden anhand der Theoretische Sensibilisierung zentrale Begriffe und Theorien erläutert, die als Rahmen für die Analyse genutzt werden. Daraufhin wird der aktuelle Forschungsstand der Pfadfinderpädagogik zusammengefasst. Das Kapitel, welches die Methodik umfasst, beschreibt zur Sicherung der Transparenz das Vorgehen der qualitativen Untersuchung. Anschließend werden die Ergebnisse der deduktiv und induktiv erarbeiteten Kategorien dargestellt. Das Kapitel der Diskussion interpretiert die Erkenntnisse hinsichtlich des theoretischen Rahmens und der Forschungsfrage. Diese werden in den wissenschaftlichen Diskurs eingeordnet und kritisch reflektiert. Die Methodenkritik und das Fazit mit der Beantwortung der Forschungsfrage schließen die Arbeit ab.