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Eigentumsrecht und Enteignungsunrecht

Eigentumsrecht und Enteignungsunrecht

Analysen und Beiträge zur Vergangenheitsbewältigung, Teil 3

vonGornig, Gilbert H. | Horn, Hans-Detlef | Murswiek, Dietrich
Deutsch, Erscheinungstermin August 2012
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Coming to terms with the past in accordance with the rule of law calls for more than those - necessary - efforts of governmental culture policies of remembrance. For remedying and compensation of the expulsion and expropriation after the Second World War something has to be done. Where governmental injustice...

Informationen zum Titel

978-3-428-13910-1
Berlin
August 2012
2012
1
1. Auflage
Buch (broschiert)
325 g
234
158 mm x 234 mm x 15 mm
Color of cover:, Color of cover:, Berlin
Deutsch
Otto Depenheuer Das alte Eigentum und die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes - Zwischen Vergessen, Erinnern und Wiedergutmachung Abstract Hans-Peter Folz Das Recht der Staatenverantwortlichkeit als Quelle effektiver Restitutionspolitik? Abstract Albrecht Wendenburg Eigentumsrestitutionsansprüche und Regeln zum begünstigten Flächenerwerb Abstract Hermann-Josef Rodenbach Die Praxis des Entschädigungsrechts Abstract Johannes Wasmuth Notwendige strafrechtliche Rehabilitierung der Verfolgungsmaßnahmen gegen Opfer der »Boden- und Wirtschaftsreform« Abstract Jan Filip Einige Probleme der Vergangenheitsbewältigung am Beispiel der Restitutionen in der Tschechischen Republik Abstract Andrzej Wróbel Wiedergutmachung durch Restitution im deutsch-polnischen Verhältnis - im Lichte der Rechtsprechung des EGMR und des Obersten Gerichtshofs Abstract Hans-Detlef Horn Zum Umgang des Rechtsstaats mit vorangegangenem Unrecht Abstract Nachwort - Ein Rückblick auf drei Fachtagungen Die Autoren Sach- und Personenverzeichnis Otto Depenheuer Old Property and the Guarantee of Property - Between Forgetting, Remembering and Compensation Abstract Hans-Peter Folz The Law of State Responsibility as a Source of Effective Restitution Policy? Abstract Albrecht Wendenburg Claims of Restitution of Property and Regulations of Privileged Land Acquisition Abstract Hermann-Josef Rodenbach The Practice of Loss Compensation Abstract Johannes Wasmuth Necessary Rehabilitation under Criminal Law Aspects of the Measures of Persecution Used Against Victims of the «Land and Industry Reform« Abstract Jan Filip Selected Problems of the Process of Coming to Terms with the Past at the Example of Restitutions in the Czech Republic Abstract Andrzej Wróbel Compensation by Restitution in the German-Polish Relationship - In Respect of the Jurisdiction of the ECtHR and the Supreme Court Abstract Hans-Detlef Horn About the Constitutional State Dealing with Former Injustice Abstract Closing Remarks - A Retrospective View of Three Symposia The Authors Subject Index and List of Names
Coming to terms with the past in accordance with the rule of law calls for more than those - necessary - efforts of governmental culture policies of remembrance. For remedying and compensation of the expulsion and expropriation after the Second World War something has to be done. Where governmental injustice raged, a constitutional state cannot and must not leave the victims and their relatives alone with the consequences. Some positive basic approaches of a deepened legal consciousness are visible here, as are, however, certain persistent deficits. It is necessary to wrest this topic away from political manipulation and tabooing by keeping the discourse open about justice in coming to terms with the past on a national level as well as across national boundaries and by reconciling it with the European fundamental principles of law, freedom and property. The third symposium of the Study Group for Politics and International Public Law (after 2006 and 2008) again aims at contributing analyses and inputs to that process. The volume is to publish the revised and updated reports given in 2010.
Rechtsstaatliche Vergangenheitsbewältigung verlangt mehr als die – notwendigen – Anstrengungen einer staatlichen Erinnerungskultur. Zur Wiedergutmachung des Vertreibungs- und Enteignungsunrechts nach dem Zweiten Weltkrieg muss auch etwas getan werden. Wo staatliches Unrecht wütete, kann und darf der Rechtsstaat die Opfer und ihre Angehörigen mit den Folgen nicht allein lassen. Hier zeigen sich in jüngerer Zeit manche positiven Ansätze eines stärker gewordenen Rechtsbewusstseins, aber auch weiterhin beharrliche Defizite. Worum es gehen muss, das ist, das Thema seiner politischen Manipulierung und Tabuisierung zu entreißen und den Diskurs über die Gerechtigkeit der Vergangenheitsbewältigung national wie grenzüberschreitend offen und im Einklang zu halten mit den europäischen Fundamenten von Recht, Freiheit und Eigentum. Auch das dritte Symposium der Studiengruppe für Politik und Völkerrecht (nach 2006 und 2008) will dazu Analysen und Beiträge leisten. Der vorliegende Teilband enthält die überarbeiteten und aktualisierten Beiträge der Tagung im Jahre 2010.
Gilbert H. Gornig studierte Rechtswissenschaften und politische Wissenschaften in Regensburg und Würzburg; 1979 Zweite Juristische Staatsprüfung; 1984 Promotion (Dr. iur. utriusque); 1986 Habilitation (Dr. iur. utriusque habil.); Lehrbefugnis für Öffentliches Recht, Völkerrecht und ausländisches öffentliches Recht; Lehrstuhlvertretungen in Mainz, Göttingen und Bayreuth. Ab 1990 Professor an der Georg-August-Universität zu Göttingen und ab 1994 Dekan. Seit 1995 Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Philipps-Universität Marburg, Dekan 2006-2012. 1996-2004 Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof, seit 2009 stellvertretender Richter am Hessischen Staatsgerichtshof. Forschungsschwerpunkte: Staats- und Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europarecht. Hans-Detlef Horn studierte Rechtswissenschaften in Bayreuth; 1989 Promotion (Dr. iur.); 1992 Zweite Juristische Staatsprüfung; 1998 Habilitation (Dr. iur. habil); Lehrbefugnis für Öffentliches Recht. 1998/1999 Lehrstuhlvertretung an der LMU München. Seit 1999 Professor für Öffentliches Recht an der Philipps-Universität Marburg, Dekan seit 2012. 2003-2010 Richter am Hessischen Verwaltungsgerichtshof. Forschungsschwerpunkte: Staats- und Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Europarecht, Verfassungstheorie. Dietrich Murswiek studierte Rechtswissenschaft in Erlangen, Marburg und Heidelberg; Promotion zum Dr. iur. in Heidelberg (1978). Habilitation an der Universität des Saarlandes (1984), Lehrbefugnis für Staats-, Verwaltungs- und Völkerrecht. 1986-1990 Professor für Öffentliches Recht an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen, seit 1990 an der Universität Freiburg. Ruf an die Universität Köln (1997) abgelehnt. Forschungsschwerpunkte: Staats- und Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europarecht.
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