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Mit einem Rucksack nach Kanada

Mit einem Rucksack nach Kanada

Eine Reise mit und ohne Plan

vonDierks, Anna
Deutsch, Erscheinungstermin Mai 2016
für unbestimmte Zeit nicht lieferbar
9,99 €
(inkl. MwSt.)
Wer kennt das nicht? Schule oder Ausbildung abgeschlossen und was dann? Das kann doch noch nicht alles sein? Bloß schnell raus aus dem Alltag und rein in die große Welt. Mit 22 will man doch noch so richtig was erleben! Gelangweilt vom Dorfleben, packt Anna ihre Sachen und startet eine chaotische Reise nach...

Informationen zum Titel

978-3-945908-04-4
Bad Zwischenahn
Mai 2016
2016
Buch (broschiert)
423 g
226
146 mm x 211 mm x 17 mm
Color of cover: Green, Color of cover: Grey, Color of cover: Pink, Color of cover: Yellow, PB, 22 Illustrationen
Deutsch
Reihe B
Wer kennt das nicht? Schule oder Ausbildung abgeschlossen und was dann? Das kann doch noch nicht alles sein? Bloß schnell raus aus dem Alltag und rein in die große Welt. Mit 22 will man doch noch so richtig was erleben! Gelangweilt vom Dorfleben, packt Anna ihre Sachen und startet eine chaotische Reise nach Kanada. Warum es manchmal besser ist, keinen Plan zu haben und mit welchen Jobs sie sich über Wasser hält, erzählt sie in ihrem etwas anderen, humorvollen Reisebericht.
Anna Dierks wurde am 07.07.1991 in Oldenburg, Niedersachsen, geboren und wuchs in Edewecht, Landkreis Ammerland auf. Im Jahr 2010 hat sie erfolgreich die Abiturprüfung bestanden und darauffolgend eine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Landessparkasse zu Oldenburg absolviert. Im Herbst 2013 hat sie Deutschland verlassen, um im Rahmen eines Working Holiday Programms für einige Monate in Kanada zu leben und zu arbeiten. Seit April 2015 studiert die 24-Jährige Englisch und Kunst auf Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität Paderborn, Nordrhein-Westfalen. Ihr Buch "Mit einem Rucksack nach Kanada" entstand nach der Idee ihrer Blogeinträge, welche sie als Reiseberichte in unregelmäßigen Abständen veröffentlichte.
In vier Wochen, Ende November muss ich ausziehen. Die WG wird aufgelöst, weil Paul wieder zurück nach Irland fliegt. Das steht zwar schon seit meinem Einzug fest, aber jetzt fällt mir das wohl echt schwer, mir gefällt die WG so gut und ich häng‘ wirklich gern mit Paul rum. Er hat hier in Kanada als Ingenieur gearbeitet, aber da er sein Projekt bei der Arbeit schon beendet hat und seine Arbeitserlaubnis demnächst abläuft, stellt ihn nun erstmal niemand mehr ein und er muss warten bis er sein nächstes Visum bekommt. Das hat er bereits im Juli beantragt und erlaubt ihm weitere 5 Jahre in Kanada zu leben und zu arbeiten. Allerdings dauert die Bearbeitung wirklich sehr lange und verlangt ärztliche Untersuchungen und all sowas. Mal schauen, wann er dann die Bestätigung bekommt. Jedenfalls fliegt er also im Dezember wieder nach Irland und verbringt dort erstmal ein wenig seine Zeit. Da also bald der Auszug ansteht, hat Paul heute angefangen sein Zimmer auszumisten und dabei ist sogar was für mich rausgesprungen. Er hat eine alte Gitarre gefunden, die wohl schon länger als er hier ist und hat sie mir überlassen. Schööön.
Frieren muss ich übrigens auch nicht mehr- Mama, die Jacke ist angekommen! Ich dachte eigentlich ich kauf hier in Kanada eine neue Winterjacke, damit ich im Rucksack mehr Platz habe und keine dicke Jacke mitschleppen muss. Pustekuchen, die Preise hier sind wirklich unglaublich. Da ich keine 300$ in `ne neue Jacke investieren wollte, musste die alte her. Hat ja bloß 4 oder 5 Wochen gedauert.
Es gibt außerdem News bezüglich Haare abschneiden. Letzte Woche hat Dale mich angerufen, er hat das Inserat auf craigslist.com eingestellt und mich nochmal um aktuelle Fotos gebeten, damit er sieht wie lang denn nun meine Haare sind und so. Ja, im Laufe dieser Woche wollte er sich eigentlich melden. Ich will die Kohle einfach haben und ach, Haare wachsen ja nach! Bisher noch kein Anruf, aber trotzdem verabschiede ich mich jeden Tag schonmal ein bisschen von meinen Haaren, wenn ich vor’m Spiegel stehe und sie kämme und bürste und streichle… Dann flechte ich sie manchmal und mach es wieder auf und mach einen Zopf und mach ihn wieder auf und dann denk ich… „Haare, bald seid ihr Geschichte“!!!
Wusstet ihr, dass in Kanada die Uhren erst eine Woche später verstellt werden? Ja, wir waren eine Woche lang nur 8 Stunden voneinander auseinander. Habt ihr gar nicht gemerkt, was? So, wieder was gelernt. Also, Sonntag Uhren umstellen. Auf meiner Seite der Welt.
Apropros Zeit, Sicherheit und Fatburger. Gestern Abend waren wir im Kino in East Hastings, die eher weniger angenehme Gegend in Vancouver. Hier hängen ziemlich viele Obdachlose und Drogensüchtige rum, so ein kleiner Schandfleck in Downtown quasi. Aber auch wenn das ein bisschen gruselig ist, sogar die Obdachlosen in Kanada sind freundlich und würden vermutlich nie irgendwas tun, außer einer bisschen schimpfen und sich danach entschuldigen. Oder so. Naja, also jedenfalls waren unsere Fahrräder nach dem Film noch da und der Film „Last Vegas“ war unglaublich witzig. Jetzt haben wir auch wieder ein neues Schimpfwort drauf: Prick. Heißt soviel wie Pimmel. Schwanz. Ja. Und dann kamen wir nach Hause und wollten Paul also erzählen, dass wir jetzt Prick kennen, als er schon auf uns zu kam und sagte, „something really crazy happened tonight“ – aha! Paulchen war bei Fatburger bei uns auf der Denman Street und wollte von den Free-Burger-Karten, die ich heimlich von der Arbeit mitgehen lasse, um sie meinen Freunden zu schenken, sich einen Burger gönnen. Er bestellt, wartet. Plötzlich gibt es eine Explosion, ein lauter Knall und Glasscherben fliegen durch die Luft! Ein Auto crasht durch die Scheiben mitten ins Restaurant und nietet vier uniformierte Polizisten um, die genau vorm Fenster ihre Burger verdrücken wollten. Ist das zu glauben? Eine 30-jährige Asiatin ballert mit ihrem BMW einfach da rein!!! Und Paul sitzt mitten drin. Dann kommen Krankenwagen, Fernsehteam, Polizei und ganz großes Theater. Zum Glück ist niemand draufgegangen, zwei der Polizisten sind ins Krankenhaus, Pauli hat bloß einen Kratzer, wobei er sich nicht sicher war, ob der schon vorher da war. Krass. Und dann steht der Burgerbrater vor Paul und hält ihm die Tüte vor’s Gesicht. Bestellung to go ist fertig. Ach du Scheiße. Ha! Hier erlebt man Sachen.
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