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Betty und Barny

Betty und Barny

Ein Leben mit Frettchen

vonThate, Silke
Deutsch, Erscheinungstermin 28.06.2016
lieferbar

eBook

4,99 €
(inkl. MwSt.)

Buch (broschiert)

12,99 €
(inkl. MwSt.)
Betty und Barny - Ein Leben mit Frettchen (Erstes Buch) In der regionalen Tageszeitung entdeckt Samantha Trimmdich eine Anzeige über den Verkauf von sechs Wochen alten Frettchen. Sie macht sich in einschlägiger Literatur über diese Tiere kundig und ist danach fest entschlossen ein Frettchen zu kaufen....

Informationen zum Titel

978-3-7412-2991-6
Norderstedt
28.06.2016
2016
1
1. Auflage.
eBook
EPUB mit Adobe DRM
344
Deutsch
5294 kB
Betty und Barny - Ein Leben mit Frettchen (Erstes Buch) In der regionalen Tageszeitung entdeckt Samantha Trimmdich eine Anzeige über den Verkauf von sechs Wochen alten Frettchen. Sie macht sich in einschlägiger Literatur über diese Tiere kundig und ist danach fest entschlossen ein Frettchen zu kaufen. Samantha hat buchstäblich das Frettchenfieber gepackt. Doch bei der Züchterin der Frettchen findet sie nur zwei verwahrloste und kranke Tiere vor. Aus Mitleid kauft Samantha beide Frettchen und päppelt sie mit Hilfe ihres Haustierarztes und der Tiergartenleiterin aus Wildesheim erfolgreich auf. Damit erhalten die vier Trimmdichs Familienzuwachs mit ungeahnter Kreativität. Betty und Barny heißen die beiden Racker und sie halten ihre Pfleger ganz schön in Atem. Das geht von Umräumungsversuchen des Haushaltes, gut gemeinter Gartengestaltung, Kontakten zu den zahlreichen Tieren des kleinen Heimtierzoos bis zu Besuchen bei den lieben Nachbarn und so weiter. Die Ereignisse werden abwechselnd von den beiden Frettchen und Samantha erzählt.

Geboren wurde ich am 13.Juni 1961 in Herzberg an der schwarzen Elster. Nach Kindergrippe und Kindergarten, besuchte ich 10 Jahre lang die POS "Hans Beimler". Mit der Gesamtnote 2 in der Tasche standen mir 1978 so einige Wege offen. Aber ich konnte und wollte mich damals nicht so recht von meinem Zuhause lösen und erlernte in einem Dorf, unweit von Herzberg, den Beruf eines Zootechnicker/Mechanisators für Milchproduktion. Da zur damaligen Zeit die Lehre nur 2 Jahre betrug, stieg ich im Sommer 1980 voll in das Berufsleben ein und begann meine Tätigkeit in der MVA-Kolochau (mit 2000 Milchkühen) als Melkerin im Schichtdienst. Dort blieb ich 5 Jahre, danach zog ich durch die Heirat meines jetzigen Mannes 1985 nach Magdeburg um. Dort habe ich als Hakenbiegerin und als Modellackiererin im Sket (Schwermaschinenbaukombinat "Ernst Thälmann") gearbeitet. 1988 zog es mich und meinen Mann aber aus der Großstadt fort und wir erwarben ein Haus auf dem Land, in Uetz. Bleibt nur noch zu sagen, dass ich zwei Söhne habe. Noch immer glücklich mit dem selben Mann verheiratet bin. Um eben nicht völlig in dieser Abgeschiedenheit zu versauern, habe ich mir 1996 ein Frettchenpärchen zugelegt. Sie waren auch der Grund dafür, warum ich noch heute gerne schreibe.
Eine Anzeige in der Zeitung

Eines Morgens, irgendwann im Sommer, sitze ich, wie üblich, bei einer Tasse Kaffee und lese in der regionalen Tageszeitung. Natürlich bleibe ich auch heute wieder einmal bei dem langen Anzeigenteil für Tiere, von Hund bis Sonstige, hängen.

Zuerst lese ich die dort immer überaus zahlreich aufgeführten Anzeigen nur sehr oberflächlich durch, bis mir eine davon ganz besonders ins Auge fällt.

'Frettchen', denke ich bei mir, 'das sind doch jene Tierchen, die mit dem Iltis verwandt sein sollen und von den Jägern hauptsächlich zur Hasenjagd eingesetzt werden.'

Die Neugier hat mich jetzt richtig gepackt und um ganz sicher zu gehen, lese ich in den Tierfachbüchern, die bei uns reichlich vorhanden sind nach, was darin über die Frettchen geschrieben steht. Ich finde all meine Überlegungen bestätigt und stelle die Bücher wieder zurück an ihren alten Platz.

Ich lese in aller Ruhe, bei einer zweiten Tasse starken Kaffee, die Zeitung bis zum Ende durch und beginne dann mit der üblichen Arbeit, die täglich im Haushalt anfällt.

So richtig bin ich diesmal aber nicht bei der Sache, denn diese Anzeige über die sechs Wochen alten Frettchen geht mir einfach nicht mehr aus dem Sinn. Ich schlage aus diesem Grunde zum wiederholten Mal die Zeitung auf und lese die wenigen Zeilen noch einmal gründlich durch.

Schnell hole ich mir einen Zettel aus der großen Zettelbox, die immer griffbereit auf dem Schreibtisch im Wohnzimmer herumsteht, natürlich auch einen Stift, und ich schreibe mir die Telefonnummer, die bei der Anzeige über die Frettchen steht, sorgfältig auf. Vorsichtshalber lege ich den Zettel gleich neben unser Telefon, damit ich nicht lange suchen muss, falls ich ihn irgendwann doch einmal benötigen sollte.

Ich ringe dann noch ein ganzes Weilchen mit mir, rufst du dort jetzt sofort an oder lässt du es lieber gleich ganz bleiben? Es ist nämlich so, dass im Laufe einiger Jahre schon viele andere, vor allen Dingen aber verschiedene Tiere ihr neues Zuhause bei uns, den Trimmdichs, gefunden haben.

Da wären zum Beispiel, nur um ein paar wenige von ihnen an dieser Stelle zu nennen, der alte und schon etwas bedächtig wirkende Goldhamster mit dem Namen Wuschel. Der in den späten Stunden des Abends unbedingt ein kleines Nickerchen in seinem Laufrad halten muss und dann beim Schlafen hundertprozentig hinauspurzelt. Zum Glück aber immer, ohne irgendwelchen Schaden an seinem Leib und seiner Seele zu nehmen.

Dann Trixi, ein aus dem fernen Japan stammendes und äußerst lebhaftes Streifenhörnchen, welches mich als seinen höchstpersönlichen Kletterbaum auserkoren hat und sich auf meiner Schulter sitzend durch das ganze Haus spazieren führen lässt.

Der schneeweiße und immer sehr neugierige Chinchillabursche Idefix. Er nimmt bei seinem allabendlichen Auslauf in unserem Wohnzimmer von allem eine kleine Kostprobe, was ihm sozusagen in die Quere kommt. Außerdem pennt er am liebsten auf seinem hölzernen Schlafhäuschen, statt darin. Aber vielleicht kann Idefix uns so auch heimlich beobachten, ohne dass wir es überhaupt mitbekommen.

Die unzertrennlichen Brüder und dsungarischen Zwerghamster Willi und Paulchen. Paulchen, der sich schon vor einigen Wochen an seinem rosafarbenen Laufrad den linken Hinterfuß abgerissen hat. Der aber trotzdem um vieles mehr beweglicher ist, als der wesentlich dickere Willi, der stets und ständig um sich herum fressen muss.

Eine zweijährige, sehr gehorsame Schäferhündin, die auf den wirklich wunderschönen Namen Alexa vom Tangerwall hört. Sie schaut einen von Martin und mir geworfenen Ball lieber nur unbeteiligt hinterher, statt ihm hinterher zu rennen. 'Warum denn auch?', scheint sie sich zu fragen. 'Ich schaue doch lieber den frechen Spatzen zu, wie sie mir wieder mein Hundefutter stibitzen. Herrchen oder Frauchen werden sich den Ball schon holen, wenn sie ihn unbedingt durch die Gegend werfen wol
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